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Posts Tagged ‘Camping Solar’

Montage einer Solaranlage auf dem Wohnmobil, Teil 2

Mai 5, 2010 1 Kommentar

So hier kommt nun nach einer kleinen Pause der versprochene zweite Teil über die Montage einer Solaranlage auf dem Wohnmobil (erster Teil).

Um die Solarpaneele mit den Spoilern optimal zu verbinden empfiehlt es sich zunächst vor zu bohren. Am besten benutzt man in diesem Fall einen 4,5mm Bohrer und beginnt die Bohrung an den vorgestanzten Löchern in den Befestigungsmulden. Nach dem das Solarmodul in die Montagehalterung eingelegt ist lassen sich die Löcher für die Bohrung einfach per Bleistift auf den Modulrahmen übertragen.

Achtung: vor dem Bohren sollten noch mal die Lochposition im Modulrahmen überprüft werden. Die Bohrung darf auf keinen Fall das Solarmodul-Laminat berühren oder sogar beschädigen. Für die Bohrungen im Rahmen des Solarpanel verwendet man am besten einen 3,5mm Bohrer, so ist sicher gestellt das noch ausreichend Anzugskraft der Schrauben vorhanden ist.

Die Montageschrauben beim Solara Set von ePower Solar sind übrigens speziell dichtende Edelstahlschrauben in der Größe 4,2x40mm und im SolarSet enthalten, man brauch also keine Angst haben das die Rahmen der Solarmodule an dieser Stelle anfangen zu rosten. Sollten sie andere Schrauben verwenden achten sie unbedingt darauf, dass diese gut eindichten und kontrollieren sie diese jährlich.

Anschließend können die Module mit den Solara Haltespoilern verschraubt werden. Dann die Module mit den verschraubten Solarmodul Halterungen auf der Dachoberfläche des Wohnmobils bzw. Wohnwagen ausrichten und die Umrisse der Halterung mit einem Bleistift gewissenhaft auf der Dachoberfläche anzeichnen.

Der Betalink K1 Kleber von Dow Automotive ist insbesondere für die Montage von Spoilern in der Automobilbranche zugelassen. Es handelt sich hierbei um ein 1-Komponenten Kleber auf Polyurethanbasis. Der Kleber kann in einem Temperaturbereich von +5°C – +35°C verarbeitet werden, allerdings sollte man zügig arbeiten denn bereits nach 10 min. fängt der Kleber an auszuhärten.

Bevor wir jedoch mit der Verklebung beginnen sollten wir uns Gedanken über die Verkabelung der Photovoltaik Module machen. Einfach geht es wenn die Module bereits über eine MultiContact (MC4) kompatible Steckverbindung verfügen. Hier kann man dann ganz einfach auf die AZB4 und AZS4 (Abzweigestecker oder Y-Stecker) zurückgreifen. Somit ist die Verschaltung innerhalb von 1 Minute erledigt und absolut Zugfest. Auch gegen Witterungseinflüsse ist die Verbindung so zu 100% geschützt.

So jetzt kann die Solaranlage auf dem Wohnmobil problemlos verklebt werden. Hierzu tragen wir den Kleber auf die Spoiler auf und legen diese auf die angezeichnete Fläche ab. Ein leichtes andrücken genügt. In den nächsten 24 – 36 Stunden sollte das Wohnmobil nicht bewegt werden damit der Kleber auch wirklich aushärten kann. Übrigens liegt vom TÜV ein Prüfbericht vor der die Verwendung des Betalink K1 Kleber in Zusammenhang mit den ABS Haltespoilern als problemlos einstuft.

Hier die Solaranlage Wohnmobil 140W Premium inkl. aller Komponenten die verwendet wurden.

Solaranlage auf Wohnmobil montieren, Anleitung Teil 1

April 12, 2010 6 Kommentare

Montage einer Camping Solaranlage auf dem Wohnmobil

Eine Camping Solaranlage bietet zahlreiche Vorteile. So wird der Solarstrom vollkommen geräuschlos, umweltfreundlich und kostengünstig erzeugt, unabhängig vom Standort lässt sich somit bei Sonnenschein Solarenergie erzeugen und in die Bordbatterie einspeisen. Die Solar Technologie ist faszinierend und zukunftsweisend aber viele scheuen noch den Kauf einer Solaranlage für ihr Camping Fahrzeug. Egal ob Wohnmobil oder Wohnwagen der Aufbau ist gleich und mit dem nötigen Hintergrundwissen auch schnell und einfach um zu setzen.

Im folgenden Abschnitt möchten wir Anhand des Solara Haltesystems und des Betalink Klebers die Montage einer Solaranlage kurz näher bringen. Verwendete Komponenten: Solara Haltesystem, Betalink K1 Kleber Set, Radox 4mm Solarkabel, Solara Dachdurchführung, 12V Solarmodul mit 85 Watt Nennleistung von Rich Solar und ein Steca PR1010 Laderegler. Des weiteren sind Multi Contact Stecker zur einfacheren und schnelleren Montage und Verkabelung zum Einsatz gekommen.

Zunächst sollte ein geeigneter Platz für die Module auf dem Dach gefunden werden. In unserem Fall hatten die 2 12V Solarmodule eine Abmessung von 120 cm x 54 cm. Somit fiel die Auswahl auf den Solara Haltespoiler mit 55 cm Länge. Aufgrund der Rahmung, bedingt durch die Halterung haben wir die Modulfläche zunächst großzügig auf der Dachoberfläche des Wohnmobil ausgemessen. Man sollte nach Möglichkeit darauf achten das die Module in Fahrtrichtung ausgerichtet sind. Durch den Aufbau der Solara Solarmodul Halterung wird so verhindert das sich ein Ast oder ähnliches unter das Solarmodul “einfädelt” und dieses eventuell abreist. Außerdem können so Fahrtwindgeräusche auf ein absolutes Minimum reduziert werden denn das Halterungssystem ist in Form eines Spoilers aufgebaut. Die Oberfläche sollte keine Biegung oder Torsion enthalten, ferner ist eine sorgfältige Oberflächenbehandlung vor der Montage der Wohnmobil Solaranlage notwendig. Also erst mal alle Öl, Fett, Verschmutzungen und sonstige Rückstände entfernen. Ein feines Sandpapier und eine Benzinlösung zur Hand nehmen und ran an den Speck.

So das war erst mal Teil 1 ….. weiter gehts hier mit Teil 2

Installation einer PV Anlage auf dem Wohnmobil

Was gilt es bei einer Camping Solaranlage zu berücksichtigen

März 4, 2010 3 Kommentare

Solaranlge 150 Watt für Wohnmobil und Camping

Solarenergie erfreut sich einer immer größeren Beliebheit bei Garten und Camping Freunden. Kein Wunder denn die Energie wird von der Sonne wird kostenfrei zur Verfügung gestellt und ist unbegrenzt nutzbar, darüber hinaus ist Solar Technik äußerst umweltfreundlich und zu 100% regenerativ. Viele Leute sind jedoch mit den technischen Zusammenhängen die es bei der Zusammenstellung einer Solaranlage zu berücksichtigen gilt schnell überfordert. In einem solchen Fall empfiehlt es sich auf eine komplett Lösung zurück zu greifen.

Ein Solarset besteht meistens aus den Komponenten Solarmodul, und Laderegler. Optionales Zubehör sind Anschlussmaterialien wie Solarkabel, Solarstecker, Solarbatterie, Befestigungsmaterial und gegebenfalls ein Insel-Wechselrichter.

Eine Solarbatterie wird immer dann benötigt wenn die Sonnenenergie gespeichert werden soll. Dies ist zum Beispiel der Fall wenn die Solaranlage zu Beleuchtung im Garten oder von Hof und Gebäuden eingesetzt werden soll. Eine sinvolle Erweiterung kann auch ein Inselwechselrichter sein, dieser wird immer dann eingesetzt wenn die Gleichstromspannung in Wechselstrom umgewandelt werden soll (12V auf 230V Wandler). Auf diese Weise lässt sich dann zum Beispiel ein Laptop, Fernseher oder Kühlschrank in die Solaranlage integrieren.

Dies ermöglicht vielseitige Einsatzmöglichkeiten beim Camping, denn einen Stromanschluss in der Wildniss gibt es nicht. Ein Nachteil solcher Solaranlagen ist ihre Größe, je nach System erreicht diese schnell eine Größe die einen einfachen Transport nicht mehr ermöglicht. Ein 85 Watt Solarmodul wiegt bereits 10kG und ist mit den Maßen von 120cm x 50 cm auch nicht gerade leicht im Kofferaum zu verstauen. Deswegen kann es vorteilhaft sein auf zwei kleine Module zurück zu greifen und diese parallel zu schalten. Auch bei der Montage auf einem Wohnmobil ist der Platzfaktor ein unter Umständen entscheidendes Kriterium. Als ideale Größe für ein mittleres Wohnmobil sollte man eine Solaranlage 100 Watt (ca. 400 Watt-Stunden / Tag) nehmen. Diese erzeugt in den Monaten April – September ausreichend Strom um die Bordbatterie des Reisemobil zu laden oder beim Camping Solar – Anwendungen zu unterstützen. Wenn man eine komplett vorkonfiguriertes Solarset kauft, braucht man eigentlich nur noch die Stecker zusammen stecken und kann direkt loslegen. Beim Kabel sollte man allerdings nach Möglichkeit spezielles Solarkabel einsetzen. Dies ist extrem witterungsbeständig und hat extrem hohe Temperatur Toleranzen. Gern benutzt wird zum Beispiel das Radox 4mm Solarkabel von der Firma Huber & Suhner aus der Schweiz.

Macht eine Solaranlage auf dem Wohnmobil wirklich Sinn?

Solar Camping Anlagen können unter bestimmten Voraussetzungen Sinn machen.

Naturliebhaber haben schon lange die Solarenergie für sich entdeckt und man sieht inzwischen immer mehr Photovoltaik Anlagen auf Reisemobilen, Wohnwagen, Ferienhütten und Camping-Plätzen entdeckt.

Eine Solar Camping Anlage macht dann Sinn wenn sich Sonnenenergie nutzen lässt und keine oder nur bedingt alternative Energiequellen (Stromnetze) zur Verfügung stehen.

Über ein Solarmodul lässt sich sofern Sonne scheint Solarenergie erzeugen, diese wird komplett geräuschlos erzeugt und steht einem unbegrenzt zur Verfügung. Um die Energie aber auch für die Stunden nach dem Sonnenuntergang nutzen zu können empfiehlt sich der Einsatz eines Solarreglers und einer Solarbatterie. Mit diesen 3 Photovoltaik-Komponenten lässt sich bereits problemlos eine kleine Solar Inselanlage bauen und man bereits völlig autark vom Stromnetz seine Zeit im Freien genießen.

Wollen sie ihre Anlage erweitern empfiehlt es sich einen Wechselrichter für Inselanlagen mit in die Photovoltaikanlage zu integrieren. Somit können sie dann auch Haushaltsübliche Geräte anschließen und ihren Anwendungsbereich deutlich ausweiten. Insbesondere für kleine Anwendungen wie Fernseher, Energiespar-Kühlschränke, HiFi Anlagen, Radio, Wasserpumpen und als Solar Ladestation für Ihr Laptop eignen sich solche Photovoltaik Anlagen ausgezeichnet.

Ein weiterer Vorteil eines solchen Solar Home System ist es das es komplett geräuschlos arbeitet, so gut wie keine Wartung erfordert und vor allem 100% CO2 freien und somit umweltverträglichen Strom liefert. Moderne Solar Inselanlagen halten bei richtiger Pflege bis zu 20 Jahre und darüber hinaus. Ihrem Solar Camping Urlaub steht also nichts mehr im Wege.