Solar Wohnmobil – mit Photovoltaik ans Ziel

Mit einer Wohnmobil Solaranlage in die Unabhängigkeit.

Solaranlagen werden immer beliebter. Das liegt unter anderem daran, dass Solarmodule immer leistungsfähiger und die Kosten einer Anschaffung immer weiter fallen. Während früher die Solarmodule noch verstärkt aus Deutschland und Japan kamen so sind es inzwischen Chinesische Hersteller die den Markt dominieren.

Das Funktionsprinzip einer Solar Wohnmobil Anlage ist einfach aber effektiv. Ein oder mehrere Solarpaneele auf dem Dach des Reisemobil wandeln die Energie der Sonne in elektrischen Strom um. Umgangssprachlich wird in diesem Zusammenhang auch oft der Begriff Solarstrom benutzt. Der durch die Solarpaneele erzeugte Strom wird anschließend über einen Laderegler an die Batterie weitergeleitet. In der Regel ist somit eine komplett autonome Stromversorgung des Wohnmobils möglich. Welche Leistung sollte die Solaranlage aufweisen?

Die Leistung einer Solaranlage auf Reisemobilen errechnet sich aus zwei Faktoren. Diese sind: täglicher Energiebedarf und Einsatzgebiet.
Der tägliche Energiebedarf eines Wohnmobils lässt sich relativ errechnen. Hierzu wird einfach die Nennleistung (W) der einzelnen Verbraucher mit den Betriebsstunden (h) multipliziert. Anschließend werden die einzelnen Werte addiert und man erhält den Gesamtverbrauch des Wohnmobils.

Beispiel:
Flatscreen-TV: 38W x 3 Std. =114W
Sat-Receiver: 14W x 3 Std. = 42W
Beleuchtung: 60W x 5 Std. = 300W
Wasserpumpe: 100W x 0.25 Std. 25W

Verbrauch (W): 481

Die Leistung eines Solarmodul wird in Wp (Watt Peak) angegeben. Dieser Wert gibt Auskunft über die maximale Nennleistung eins Solarpaneels und wird unter Standard Testbedingungen mit einem Messgerät bei einem Einstrahlungswert von 100W/m2 ermittelt. Diese Leistung wird ein Solarmodul bei 0° Montagwinkel und einem durchschnittlichen Einstrahlungswert von ca. 880W/m2 in Deutschland nicht erreicht. Als Richtwert kann man sagen, dass ein Solarmodul in Deutschland in den Sommermonaten den 4-fachen Wert der Nennleistung erzeugt. Bei diesem Richtwert sind bereits Schlechtwetter Tage (keine Sonne oder nur unregelmäßige Sonne) mit eingeplant. Nimmt man jetzt das obige Beispiel so errechnet sich daraus eine benötigte Modulleistung von über 120 Watt (481 W / 4 = 120W). Um einen ausreichenden Puffer zu haben sollte man somit eine Solaranlage mit einer Nennleistung von 150W – 170W kalkulieren.

Eine Anleitung zur Montage einer Wohnmobil Solaranlage finden Sie hier auf dem Blog Camping-Solar.

Jinko Solar

Februar 24, 2011 1 Kommentar

Payom Solar schließt Liefervertrag mit JinkoSolar über 35 MW

Merkendorf, 22. Februar 2011 – Die Payom Solar AG hat mit dem chinesischen Modullieferanten JinkoSolar Holding Co., Ltd. einen Liefervertrag im Umfang von 35 MW für das Jahr 2011 abgeschlossen. „Neben der damit verbundenen kontinuierlichen Ausweitung des Geschäfts bedingt durch die erfreuliche Nachfragesituation im Projekt- und Handelsgeschäft ist die neue Partnerschaft auch strategisch für Payom von enormer Bedeutung. Wir haben unsere Einkaufsmöglichkeiten jetzt auf ein noch breiteres Fundament gestellt und vermeiden so mögliche Abhängigkeiten von nur wenigen Lieferanten“, so Daniel Grosch, Vorstand der Payom Solar AG.

Über die Payom Solar AG
Die Payom Solar AG ist ein herstellerunabhängiger Systemanbieter von Solar-Anlagen. Das Unternehmen plant, erstellt und vertreibt europaweit Photovoltaik-Anlagen sowohl für Freiflächen als auch im In- und im Aufdachsegment von der Hausanlage bis zur industriellen Großanlage und übergibt diese schlüsselfertig an institutionelle sowie private Investoren und Betreiber.

Über die JinkoSolar Holding Co., Ltd.
Die JinkoSolar Holding Co., Ltd. ist eines der weltweit großen Solarunternehmen. Die Wertschöpfungskette reicht vom Ingot bis hin zum fertigen Modul. Das weltweite Netzwerk von JinkoSolar erstreckt sich v.a. über Nordamerika, Europa und Asien.

Weitere Informationen
http://www.payom-solar.de

 

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Canadian Solar Rahmenvertrag

Canadian Solar und S.A.G. Solarstrom AG schließen Vertrag über 60 MW
München, 22. Februar 2011: Canadian Solar, eines der weltweit größten Solarunternehmen, und die S.A.G. Solarstrom AG teilten mit, dass sie für 2011 ein gemeinsames Lieferabkommen ab 1. März mit einer Gesamtkapazität von 60 MW geschlossen haben. Der Einsatz der Module ist für Deutschland und Italien geplant.
Der Zusammenarbeit mit Canadian Solar gingen umfangreiche Prüfungen in den Bereichen Qualität und Technik voraus. „Qualität und Performance-Ratio sind für uns entscheidende Kriterien für den Bezug von Komponenten und den Aufbau neuer Systempartnerschaften“, erklärt Dr. Karl Kuhlmann, CEO der S.A.G. Solarstrom AG. „Die Module von Canadian Solar haben hier in jeder Hinsicht überzeugt. Deswegen freuen wir uns sehr, dass wir nun einen weiteren Partner gewinnen konnten, mit dessen Modulen wir Photovoltaik-Anlagen in S.A.G.-Qualität bauen können.
„Neben Qualität und Leistungseffizienz steht bei uns die Verpflichtung zur Nachhaltigkeit und zum Umweltschutz an erster Stelle. Deswegen freuen wir uns, dass die S.A.G. Solarstrom AG Canadian Solar als Partner ausgewählt hat und von unserem Unternehmen überzeugt ist“, so Dr. Shawn Qu, CEO von Canadian Solar. „Unsere Module verfügen über umfangreiche internationale Zertifikate sowie eine Produktgarantie von sechs Jahren und eine Leistungsgarantie von 25 Jahren.“

Über die S.A.G. Solarstrom AG
Die S.A.G. Solarstrom AG (WKN: 702 100, ISIN: DE0007021008), Freiburg i. Br., ist herstellerunabhängiger Anbieter von individuell für den Kunden konfigurierten, qualitativ hochwertigen Photovoltaik-Anlagen. Die Unternehmensgruppe errichtet national und international effiziente Anlagen in allen Größenordnungen. Mit eigenen Anlagen produziert das Unternehmen nachhaltig Solarstrom. Zum Leistungsportfolio der S.A.G. Solarstrom AG gehören außerdem Dienstleistungen rund um den gesamten Lebenszyklus von Photovoltaik-Anlagen, darunter Prognose- und Energieservices, Ertragsgutachten, Fernwartung und Instandhaltung sowie Versicherung und Finanzierung. Der Konzern bietet damit eine umfassende Photovoltaik-
Wertschöpfungskette vom Ertragsgutachten über Planung, Bau, Betrieb, Überwachung bis hin zu Optimierung, Repowering oder Rückbau. Das Unternehmen wurde 1998 gegründet und zählt zu den Pionieren der Solarbranche. Rund 190 Spezialisten arbeiten an den vier Standorten in Deutschland sowie bei den ausländischen Tochtergesellschaften. Die S.A.G. Solarstrom AG ist im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse sowie nach dem Regelwerk M:access der Börse München notiert.
Weitere Informationen unter http://www.solarstromag.com.

Über Canadian Solar
Canadian Solar Inc. (NASDAQ: CSIQ) ist eines der weltweit größten Solarunternehmen. Das vertikal integrierte Unternehmen stellt Ingots, Wafer, Solarzellen, Solarmodule sowie maßgeschneiderte Solarsysteme und -anlagen her. Weltweit werden Kunden von Canadian Solar mit Solarprodukten für netzgekoppelte Anlagen und Inselsysteme beliefert. Mit Niederlassungen in Nordamerika, Europa und Asien liefert Canadian Solar überragende Qualität und kosteneffiziente, umweltverträgliche Solarlösungen, um eine weltweit nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Weitere Informationen unter http://www.canadiansolar.com.

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Solarpanel 12V in Solaranlage einbinden

Photovoltaikenergie ist eine Form der Stromgewinnung mit großem Möglichkeiten. Obwohl man vor ca. 10 Jahren lediglich ungemein selten und hin und wieder eine PV-Anlage gesehen hat so sind mittlerweile viele Dächer in Deutschland mittels Fotovoltaik ausgestattet.

Neben den klassischen auf Dächern montierten Solaranlagen findet man auch immer so genannte 12 Volt Photovoltaikanlagen. Sie bestehen aus verschiedenen Bestandteilen und setzen sich aus folgenden Hauptbestandteilen zusammen: Solarpanel 12V, Laderegler, Photovoltaik Kabel, PV-Batterie und Tranformator. Mit diesen Bestandteilen lassen sich allerlei kleine autonome Solare Anwendungen implementieren.
Insbesondere im mobilen Sektor erfreut sich die Technologie einer hohen Beliebtheit und ist momentan sehr verbreitet. Die meisten Camper werden nun mit einer Solar Wohnmobil Anlage ausgeliefert. Eine solche Anlage hat den Pluspunkt, dass man vom Stromnetz unabhängig aber jedoch beweglich bleibt. Kernstück einer solchen Installation sind die Photovoltaikmodule die auf dem Dach des Wohnmobils installiert werden.

Installation einer solchen Photovoltaikanlage kann man vom Profi abwickeln lassen oder selber erledigen. Bei der Selbstmontage der Solar Inselanlage auf dem Dach ist erstens zu examinieren ob genügend Raum für die 12V Solarmodule inkl. Halterungsschienen gegeben ist. Anschließend werden die 12V Solarmodule mit der Fassung verbunden und auf dem Dach des Womo verklebt. Mit einer Dachdurchführung werden die Leitungen in das innere des Reisemobil geleitet und an einen Laderegler angeschlossen. Dieser ist dann wiederum mit der Solarbatterie zu verbinden.

Der Triumph der Photovoltaik hat allerlei Gründe. Zum einem ist die Photovoltaik Energie eine Erneuerbare Energiequelle. Dies bedeutet es werden keine natürlichen Ressourcen zur Energieerzeugung unter Einsatz von Solarkollektoren benötigt. Photovoltaikanlagen sind dadurch eine überaus umweltfreundliche Form der Energieerzeugung und helfen CO2 Emission die unter anderem bei Blockkraftheizwerken oder Kohlekraftwerken entsteht zu minimieren. Zum anderem hat die Photovoltaikindustrie und die Betreiber von Solaranlagen von der staatlichen Beihilfe der Photovoltaikenergie profitiert. Die Vergütung für Strom der aus einer Photovoltaikanlage gewonnen wird und im Folgenden in das Netz der Stromleitungen eingespeist wird ist im EEG geregelt. Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) hat demzufolge Solarenergie, Windenergie und Biokraftwerke erst ermöglicht. Denn ohne die staatliche Unterstützung wäre ebendiese Technik inzwischen keinesfalls so weit verbreitet.

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Solarmodule für Solaranlagen

Spannende alternativen zum Strom aus dem Netz gibt es allemal. Regenerative Energien wie zum Beispiel Windkraft, Wasserkraft und Sonnenenergie stellen eine umweltfreundliche Lösung dar. Diese Methoden der ökologischen Energiegewinnung machen aber ökonomisch in aller Regel nur dann Sinn wenn ein normaler Stromanschluss nicht vorhanden ist. Dies liegt vor allem daran, dass die Kosten für die Installation einer autonom arbeitenden Energieanlage noch recht hoch sind.

Auch ist es nicht immer möglich auf Windkraft, Wasserkraft oder Sonnenenergie umzusteigen, denn diese Energiequellen sind geografisch bedingt nicht in allen Regionen vorhanden. Auch sind sie teilweise an legislative Auflagen bestimmt. So müssen bestimmte Auflagen bei Windkrafträdern erfüllt werden bevor mit dem Bau begonnen werden kann.

Insbesondere die Solartechnik hat in den letzen Jahren einen waren Boom erfahren. Dies liegt zum einem an der staatlichen Förderung zum anderen an den stetig sinkenden Preisen für Solaranlagen und deren Komponenten. Auch sind die Auflagen die zum Bau und Installation einer Solaranlage erfüllt werden müssen im Vergleich zu den anderen Energiequellen Wind- und Wasserkraft recht gering.

Der Aufbau und die Funktion einer kleinen Solaranlage für den privaten Gebrauch ist recht simpel. An Komponenten werden Solarmodule, Laderegler, Batterie, Kabel und Stecker benötigt. Die Solarmodule wandeln die Sonnenenergie (Licht) in Solarstrom um. Die gewonnene Energie wird dann über einen Laderegler an die Solarbatterie(n) weitergeleitet und dort gespeichert. Die Funktion des Ladereglers ist es die Spannung (gemessen in Volt) runter zu regeln um die Batterien mit der entsprechenden Ladespannung zu versorgen. Außerdem, übernimmt der Solarregler eine Art Batteriemanagement. Dies bedeutet nichts anderes als die Batterie vor Überladung und Tiefentladung zu schützen um so eine möglichst lange Lebensdauer zu garantieren.

Wichtig ist es beim Bau der Solaranlage die lokalen Einstrahlungswerte und den Verbrauch (bzw. den benötigten Strom) bereits in der Planungsphase zu ermitteln. Denn eine Photovoltaikanlage zu einem späteren Zeitpunkt zu erweitern kann kompliziert und teuer werden wenn dies im Vorfeld nicht bereits mit eingeplant wurde. Die Berechnung der Anlagen Größe erfolgt in Watt-Stunden. Hierzu addiert man einfach den Verbrauch des jeweiligen Gerätes und multipliziert in mit den Betriebsstunden. Ein kleines Beispiel zur Veranschaulichung: 12V Radio mit 5 Watt soll 3 Stunden am Tag betrieben werden. Verbrauch 5 Watt x 3 Stunden = 15 Watt.

 

 

 

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Solarmodule Großhandel ohne Rahmenvertrag

SOLARTRADERS.com ist die innovative und kundenorientierte Handelsplattform für alle Güter und Dienstleistungen des Photovoltaikbereichs. Durch die komfortable und unabhängige Plattform sowie dem PV-Marktplatz verbindet Solartraders Angebot & Nachfrage und schafft durch ein großes Angebot an Modulen und Wechselrichtern sowie umfangreiche Serviceleistungen echte und vor allem spürbare Mehrwerte für registrierte Kunden. Natürlich bei kostenloser Registrierung.

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Solaranlagen Preis Entwicklung

November 12, 2010 2 Kommentare

Die Preise für Photovoltaikanlagen sind ein wichtiges Kriterium für die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage. Doch wie teilen sich die Kosten auf und wie kommen die großen Preisunterschiede zustande?

Zunächst einmal macht es Sinn sich die einzelnen Komponenten einer Solaranlage genauer anzuschauen. Basisbestandteile sind Solarmodule, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Kabel und Montage. Zusätzlich kommen natürlich noch Montage Kosten hinzu.

Den größten Kostenfaktor mit ca. 70% einer Solaranlage stellen mit Abstand die Solarmodule dar. Deswegen sollen vor allem diese näher untersucht werden.

Zunächst einmal ist zu unterscheiden was für ein Modultyp in der Anlage verbaut wird. Polykristalline und Monokristalline Solarmodule sind preislich tendenziell in der gleichen Preisregion anzusiedeln. In den letzten Jahren hat sich aber in Deutschland eher ein Trend zu Polykristallinen Solarmodulen mit einer Nennleistung um die 230W entwickelt.  Dünnschicht Module sind deutlich günstiger als die kristalline Module,  haben aber den Nachteil dass diese einen deutlich niedrigeren Wirkungsgrad in Relation zur Moduloberfläche haben. Man benötigt also ein bedeutend größere Fläche um die gleiche Leistung mit einer Solaranlage zu erzielen. Ein weiterer Nachteil sind die teilweise fehlenden Langzeit Erfahrungen mit diesem Modultyp sowie die Verarbeitung Umwelt schädigender Stoffe wie Cadmium.

Der Preis für die Solarmodule wird in Watt Peak gemessen. Dies Bedeutet wie viel Euro kostet mich ein Watt Leistung. Auf diese Weise sind Solarpaneele mit unterschiedlicher Nennleistung (Watt) leichter zu vergleichen. Bei Deutschen Solarmodulen ergeben sich Durchschnittswerte die deutlich über den Preisen der Hersteller aus China liegen und nur knapp über den Preisen der Hersteller aus Japan.

Preisunterschiede lassen sich hier überwiegend auf die Produktionskosten und weitere Overheadkosten zurückführen. Ein ebenso nicht zu unterschätzender Faktor ist der Kapitalmarktzugang.  Da die chinesischen Modulhersteller Staatsfirmen sind haben diese meist nur sehr geringe Kapital- und Investitionskosten. Weitere staatliche Förderprogramme verschaffen den Solarmodul Herstellern in China einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich Nachfrage und Angebot. Diese variieren grundsätzlich sehr stark und sind im Verhältnis zu Staatlichen Förderungen zu sehen. Eine Solaranlage rechnet sich nämlich preislich noch nicht sofern keine Rückvergütung durch die EEG besteht oder andere staatliche Fördermittel. Deutschland gilt in diesem Bereich als Vorreiter und hat sich durch die Rückeinspeisevergütung von Solarstrom die Marktführung im Photovoltaik Markt (installierte Leistung in W) gesichert. Allerdings, haben andere Länder nachgezogen. Bei den Preisen für Solarmodule vollzieht sich Jahr für Jahr das gleiche Spiel. Investoren warten und spekulieren auf sinkende Preise. Wenn der Zeitpunkt günstig erscheint werden die Paneele eingekauft und die Nachfrage steigt sprunghaft an. Die Hersteller erhöhen die Preise um eine möglichst hohe Marge zu erzielen. Investoren beobachten den Preisanstieg und kaufen weiter in großen Mengen ein da sie einen weiteren Preisanstieg befürchten. Es kommt zu einer Verknappung des Angebotes und die Preise steigen weiter.  Der Effekt wird durch die Jährliche Kürzung der Einspeisevergütung am Jahresende erhöht. Das erste Quartal ist demnach meist mit einer geringen Nachfrage und tendenziell fallenden Preisen behaftet. Dies setzt sich im 2. Quartal in aller Regel fort. Im 3 Quartal steigt dann die Anfrage sprunghaft an und im 4. Quartal findet der endgültige Run statt. Zu diesem Zeitpunk zahlt man aber meist deutlich mehr als man für die gleichen Module in Anfang Quartal 3 bezahlt hätte. Wer zu spät kommt den bestraft das Leben. Über die Jahre hinweg ist jedoch ein deutlicher Trend zu verzeichnen, die Preise für Solamodule und somit auch Solaranlagen sinken von Jahr zu Jahr und dies ist auch gut so denn dies fördert umweltfreundliche Energiegewinnung.

Die Hersteller von Photovoltaik Modulen und Wechselrichtern bauen Ihre Kapazitäten von Jahr zu Jahr aus. Doch Engpässe wie in 2010 bei den Wechselrichtern gibt es immer wieder und diese sind nur schwer vorhersehbar. Beispiel Finanzkrise. Zulieferer von Transistoren und anderen Bauteilen haben Ihre Produktionskapazitäten aufgrund der wirtschaftlichen schlechten Aussichten abgebaut. Mit einer plötzlich sprunghaften Nachfrage aus anderen Elektrotechnischen und Photovoltaik fernen Branchen hatte man nicht gerechnet. So kam es zu einer Verknappung essentieller Bauteile für Wechselrichter. Hinzu kam die vorher so nicht absehbare Kürzung des EEG.

Weitere Faktoren in der Preisentwicklung sind Rohstoffkosten und vor allem der EURO DOLLARD Wechselkurs. Ein Großteil der Einkäufe werden in USD taxiert. Somit unterliegen die Preise für Solarmodule teilweise sehr starken Wechselkursschwankungen. Finanzinstrumente könnten hier das Risiko minimieren kommen aber noch zu selten noch zum Einsatz.

Solarmodule Made in Germany

Ist der hohe Preis für Deutsche Solarmodule gerechtfertigt? So gern ich diese Antwort mit JA beantworten würde denke ich persönlich nicht das sich ein Qualitätsunterschied und ein somit gerechtfertigter höherer Preis feststellen lassen. Wir leben nun mal in einer globalen Welt, Rohstoffe, Bauteile, und Produktion finden an unterschiedlichen Orten statt. Die Firma Wacker in Deutschland liefert das Rohsilizium, eine Firma in China verarbeitet diese weiter, eine andere Firma wiederum fertigt daraus Zellen und schickt diese dann zurück nach Deutschland. Eine Firma in Korea fertigt die Laminate und eine weitere stellt die Aluminiumrahmen in den USA her. Die Bauteile werden dann in Deutschland zusammengesetzt und als Made in Germany verkauft. Gleiches ist übrigens bei Elektronikartikeln zu beobachten. Wo Made in Germany drauf steht ist teilweise bis zu 90% Made in China drin.  Letztendlich zeigt sich die Qualität eines Solarmoduls erst im Langzeit Test und hier fehlen bei fast allen Herstellern die Erfahrungen. Wie will man auch feststellen ob das Produkt in 20 Jahren noch 80% der Nennleistung liefert? Ein Anhaltspunkt über die Leistungswerte verschiedener Hersteller und Solarpaneele liefern unabhängige Institute und Labore oder eben auch Leistungsdaten von Solaranlagen die im Internet veröffentlicht werden. Bei dem Test der Photon im Juli 2010 war der beste Deutsche Hersteller auf Platz 21. Dafür befanden sich unter den Top 20 Solarmodulen 9 Solarpaneele aus Chinesischer Herstellung.

Garantie von Solarmodulen.: Was passiert wenn der Hersteller Pleite geht, welche Ansprüche habe ich dann? Leider keine denn wenn der Hersteller zahlungsunfähig ist oder sogar bereits vom Markt verschwunden ist, gibt es für den Geschädigten nichts mehr zu holen. Dies kann sowohl mit kleinen Herstellern als auch mit großen passieren. Wir haben Finanzkonzerne und führende Automobilhersteller in jüngster Zeit zusammenbrechen sehen. Wieso also nicht auch ein Deutscher oder Chinesischer Solarmodulhersteller. Ja diese Firmen müssen Rückstellungen für jedes verkaufte Modul bilden, aber diese sind unter Umständen auch schnell aufgebraucht oder fallen der Insolvenzmasse zum Opfer. Andere Hersteller werben mit Versicherungen wie der Münchner Rück oder Züricher Versicherung über die die Module im Schadensfall versichert sind. Wer jedoch kein Experte im Versicherungsexperte ist und die Verträge zur Prüfung vorliegen hat sollte sich auf solche Versprechen nicht verlassen.